Monat: Dezember 2016

WMDEDGT 12/16

Gepostet am Aktualisiert am

Heute also das erste Mal, das ich mitmache bei
„Was machst du eigentlich den ganzen Tag“, das von Frau Brüllen  ins Leben gerufen wurde. Dort auch eine Liste von allen, die auch mitmachen.

 

4:20: Ich wache auf und kann nur sehr schlecht wieder einschlafen, träume davon, verschlafen zu haben (dabei klingelt heute kein Wecker).

7:20: Ich stehe dann mal auf. Mache die Balkontür auf, hänge mein Decke über das Geländer und mache ungefähr 1 Minute später alles wieder zu, als ich mir frische Klamotten aus dem Schrank geholt habe, es ist saukalt, also genug gelüftet. Erstmal ins Bad.

7:35: Frühstück machen, es gibt Latte Macchiato und eine aufgetoastete Müsli-Walnuss-Stange mit verschiedenen Belägen. Mein Favorit ist Leberwurst, das kommt mit den Rosinen dadrin richtig gut. Beim Frühstück drehe ich die erste Runde durchs Internet.

8:20: Anziehen und Wärmflaschen fertig machen, die lege ich ins Auto aufs Amaturenbrett, das soll angeblich die Frontscheibe frei machen. Den Versuch ist es mir wert, seit ich das große Auto habe, ist das morgendliche Freikratzen sehr mühsam, ich komme bei der Frontscheibe nur mit einem Teleskopkratzer weiter und dann schmiert mir doch alles ruck zuck wieder zu.

8:40: Tisch abräumen, nochmal ins Bad, Tasche packen und den ersten Teil dieses Posts schreiben, während die Scheibe sich selbst frei macht. Erste Blicke aus dem Schlafzimmerfenster sind vielversprechend. Werde heute aber trotzdem mal gucken, ob ich nicht noch so eine Folie kaufe. Meine alte ist auf jeden Fall viel zu klein.

9:00: Ich gehe ans Auto. Mein Nachbar kratzt seins grade frei, dabei lässt er das Auto schonmal warm laufen, ich wundere mich, aber ich bin wohl die Einzige, in diesem Haus, die das nicht macht.
Die Wärmflaschen im Auto sind jedenfalls ne super Sache, leider vergesse ich ein Foto davon zu machen. Morgen will ich dem Ganzen noch etwas mehr Zeit geben und evtl. noch eine dritte in die Mitte legen.  Aber direkt über den Wärmflaschen ist alles weggetaut, drumrum schön angetaut und selbst in der Mitte der Scheibe war das Kratzen einfacher. Und, was mir am allerbesten gefällt, die Scheibe beschlägt beim Losfahren weder von innen, noch von außen.
Auf dem Weg vergesse ich, dass am Wochenende ein riesiger Adventsmarkt im Nachbardorf war und man evtl. noch gar nicht wieder durchfahren kann. (sonst wäre ich andersrum gefahren), ich habe aber Glück, die Hauptstraße ist frei, nur in den Seitenstraßen sind noch jede Menge Spuren zu sehen.

9:25: Ich komme in der Seitenstraße an und habe Glück mit dem Parkplatz. Nachdem ich in den letzten beiden Woche auch schon mal zwei Runden um den Block drehen musste, um einen Parkplatz zu finden, scheint die Lage wieder entspannt. Der eine Parkplatz des großen Pharmakonzerns hat auch wieder auf, vielleicht waren das die vielen Autos. Ich bin ganz glücklich, dass ich das große Auto mittlerweile so gut beherrsche, das Einparken geht mir mittlerweile gut von der Hand. Trotz der Größe ist das Auto einfach übersichtlicher als das alte. Ich komme im Büro an und begrüße den Kollegen.

Den Vormittag verbringe ich mit ein paar Verwaltungsaufgaben. Den Hauptteil meiner heutigen Arbeit verbringe ich aber mit dem Aussuchen, Ausdrucken und Ausschneiden von Buchstaben, die später ein Requisit unseres Krippenspiels zieren sollen.

13:30: Ich trete den Heimweg an, habe im Büro alles erledigt, das heute sein musste bzw. zwingend im Büro sein musste. Ich habe Hunger, aber mein Portemonnaie zu Hause vergessen, sonst hätte ich mir wohl nur was zu essen gekauft und dann weiter gemacht. Also erstmal heim, auf dem Heimweg werde ich vom Nebel überrascht, der war heute Morgen doch noch nicht da. Ich stelle fest, dass mir für ein sinnvolles Mittagessen immer mindestens eine  Zutat fehlt, also fahre ich nochmal los. Weil ich auch noch tanken muss, wird es Fast Food, das liegt auf dem Weg. Natürlich kaufe ich aber auch noch was ein, so dass ich morgen wieder frisch kochen kann.

14:55: Wieder zu Hause. Auf dem Rückweg habe ich versucht meine Handy im Auto zu laden, da 10% Akku doch wenig sind, komme aber mit 6% an, irgendwas stimmt da nicht, muss mal ein anderes Kabel ausprobieren. Zu Hause in der Steckdose lädt das Handy zum Glück problemlos.

15:00: Ich bestücke den Adventskranz mit einer neuen Kerze und öffne meinen Adventskalender, Loriot rät heute dazu aus ausgeblasenen Eiern Schmuckketten für den Christbaum zu basteln.
Im Fernsehen kommt Shopping Queen, genau das Richtige als Hintergrundberieselung, um noch was für den Gemeindebrief in Angriff zu nehmen, morgen ist Redaktionssitzung.

16:45: Mit dem Text bin ich noch nicht zufrieden, werde ihn mal gegenlesen lassen. Hab drei Fotos zur Auswahl, weiß aber auch noch nicht so recht, welches es wird.
Jetzt sauge ich erstmal die Wohnung und erledige den Abwasch.

17:20: Der Abwasch ist erledigt. Beim Saubermachen der angebrannten Auflaufform hab ich mal wieder eine Spülmaschine gewünscht. Aber, die Küche gehört zur Wohnung und wäre nur durch größere (und vergleichsweise teure) Umbauarbeiten um eine Spülmaschine erweiterbar. Aber es wäre so schön. Die letzten Minuten, bis ich wieder los muss, nutze ich für ne Runde Youtube.

17:45: Aufbruch zum Jugendtreff. Wir wollen heute einen Karton mit Farbe besprühen (gehört dann zur Requisite des Krippenspiels). Aber draußen ist es zu kalt für Sprühfarbe (die ich übrigens mit Antritt meiner Stelle übernommen habe und seit dem versuche aufzubrauchen, ich selbst bin eher gegen Sprühfarbe). Wir sprühen dann doch draußen, zum Glück funktioniert es irgendwie.

20:00: Wir räumen auf und machen uns auf den Heimweg.

20:20: Zu Hause und Feierabend. Auf dem Weg nach oben wundere ich mich kurz, warum meine Nachabrin einen einzelnen Stiefel vor die Tür gestellt hat, bis mir das Datum bewusst wird.
Ich hole ein Brot aus dem Froster, damit ich morgen was zum Frühstück habe, und bestücke den Adventskranz mit noch einer neuen Kerze. Dann noch ne Runde fernsehen. Ich schwanke zwischen dem Staffelfinale der roten Bänder (ein Glück kann mein Receiver zeitversetztes Fernsehen und nimmt die Folgen eh auf) oder dem Rest der 3. neuen Gilmore Girls Folge. Wahrscheinlich werden es aber die Gilmore Girls und ich heb mir die roten Bänder bis Mittwoch auf. Aber erstmal wische ich ein Glas Wasser vom Tisch, das ich mal eben umgeschmissen habe, zum Glück liegt das Handy 10cm weiter links.

Wichtelgeschenk Teil 2

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Weil mir ein einfacher Loop-Schal zu wenig war, hab ich noch eine Kleinigkeit zusätzlich gesucht. Und da ich selbst seit gut 3 Jahren totaler Fan der Leseknochen bin und so ein Leseknochen wunderbar nebenbei gemacht ist, hab ich mich nochmal an die Maschine gesetzt. Zum Einsatz kam ein Rest meines liebsten Westfalen-Stoffs und ein blaues Stück Babycord vom Stoffmarkt. Gestopft ist er mit fast dem gesamten Inhalt eines dieser günstigen 80×80-Kissen vom schwedischen Teelicht-Shop. Der Cord-Teil ist super kuschlig, der Westfalenstoff fast sich aber auch super an, also genau perfekt, wenn der Leseknochen eben nicht nur als Ständer für Bücher, E-Book Reader usw. sondern auch als Nackenkissen verwendet wird. ich bin gespannt, wie es ankommen wird.